Superfood – diese 8 Lebensmittel pimpen Deine Ernährung

Lesezeit: 6 Minuten

Superfoods sind nichts Neues. Sogar den Begriff gibt es schon seit über einem Jahrhundert. Doch besonders in den letzten Jahren kommt man kaum um sie herum, wenn man sich mit gesunder Ernährung beschäftigt. Was ist dran an den Lebensmitteln mit Superkräften?

Erstmal zur grauen Theorie: Unter dem Begriff ‚Superfood‘ versteht man grundsätzlich Lebensmittel, die – verglichen mit vielen anderen Lebensmitteln – einen besonders hohen Anteil gesunder Stoffe aufweisen. Vielen schreibt man wundersame Fähigkeiten zu: schlank und fit sollen sie machen und sogar Krankheiten heilen können.

Was ist dran am Thema Superfood?

Ganz ehrlich: Lebensmittel haben natürlich keine Superkräfte. Wie exotisch sie auch klingen mögen – weder Chia noch Goji oder Moringa sind die Universallösung für Deine Wehwehchen. Und für ernsthafte Erkrankungen schon gar nicht. Was Superfoods aber sehr wohl können: Schon in geringer Menge besonders viele wichtige Nährstoffe liefern, zum Beispiel Vitamine, Mineralstoffe oder Eiweiß.

Im Übrigen hat niemand definiert, was genau als Superfood gilt. Besonders in den letzten Jahren wird der Begriff fast inflationär für allerlei fancy Lebensmittel aus der weiten Welt verwendet, aber tatsächlich wachsen viele Superfoods auch vor der Haustür (im übertragenen Sinne, es sei denn, Du wohnst neben einem Feld). Wir haben Dir hier unsere acht liebsten Superfoods zusammengestellt.

Superfood #1: Avocado

Superfood #1: Avocado

Keine healthy-food-Liste ohne Avocado. Sie wird seit Jahren gehyped und das zurecht: Kaum ein anderes Lebensmittel enthält so viele ungesättigte Fettsäuren. Diese regen den Stoffwechsel an, werden langsam verdaut und halten so besonders lange satt. Daneben ist die Avocado auch eine gute Quelle für essentielle Aminosäuren, also die lebenswichtigen Protein-Bausteine, die der Körper nicht selbst bilden kann. Ein Haufen B-Vitamine, Vitamin A und E sowie Mineralstoffe sind auch noch drin, dafür aber so gut wie keine Kohlenhydrate.

Wie verwende ich Avocado?

Am beliebtesten ist Avocado wohl in Form von Holy Guacamole. Du kannst sie auch einfach so löffeln oder auf den Salat geben. In manchen Rezepten wird sie sogar als Butterersatz beim Backen verwendet. Deiner Phantasie sind also keine Grenzen gesetzt.

Superfood #2: Leinsamen

Superfood #2: Leinsamen

Linum usitatissimum, so der lateinische Name des Leins, verrät, warum er schon in der Antike als Superfood gehyped wurde: ‚äußerst nützlich‘ ist dieses Pflänzchen, zum einen als Textilrohstoff, zum anderen als gesundes Nahrungsmittel. Es enthält viele Vitamine aus dem B-Komplex, Eiweiß und Schleimstoffe. Die klingen zwar unsympathisch, sind aber eigentlich nur Ballaststoffe, die im Verdauungstrakt stark aufquellen und so gut sättigen. Besonders interessant sind Leinsamen aber wegen ihrer gesunden Fette: Neben Linolsäure (eine Omega-6-Fettsäure) ist auch Linolensäure (eine Omega-3-Fettsäure) enthalten. Beide gelten als essentiell, müssen dem Körper also unbedingt zugeführt werden.

Wie verwende ich Leinsamen?

Im Müsli, als Topping für Deinen Quark oder unter den Smoothie gemixt: Geschrotete Leinsamen kannst Du vielfältig einsetzen. Besonders gesund ist auch das Öl, zum Beispiel im Salatdressing.

Superfood #3: Datteln

Superfood #3: Datteln

Supersüß und supersexy: Datteln gibt es bei uns vor allem in getrockneter Form zu kaufen. Als solche sind sie sehr zuckerhaltig. Dafür stillen sie auch sofort die Lust auf was Süßes und versorgen den Körper mit Vitaminen und Mineralstoffen, darunter Kalium, Magnesium und Calcium. Außerdem sollen sie aphrodisierend wirken. Einen Versuch ist es wert, oder?

Wie verwende ich Datteln?

Als Sweet Treat zwischendurch oder zum Backen. Unser Lieblingsrezept mit Datteln: Energy Balls.

Superfood #4: Granatapfel

Superfood #3: Granatapfel

Dem Granatapfel werden heilende Kräfte nachgesagt, sogar gegen Krebs soll er helfen. Ganz so weit gehen wir nicht, Fakt ist aber, dass die enthaltenen Polyphenole antioxidativ wirken, Entzündungen hemmen und die Durchblutung fördern. Biotin sorgt für schöne Haare und starke Nägel; Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente sind auch drin. Ein richtiges Multitalent also, dieser Granatapfel, und noch dazu super lecker.

Wie verwende ich Granatäpfel?

Am unkompliziertesten ist Granatapfelsaft – Flasche auf, ab ins Glas, fertig. Noch leckerer sind die knackigen Kerne, die die Du einfach so löffeln kannst oder über Dein Müsli, Porridge oder sogar Salat streuen kannst. Die Kerne aus dem Granatapfel herauszulösen bedarf ein wenig Aufwand und unter Umständen etwas Wandfarbe für die gesprenkelte Tapete, aber es lohnt sich.

Superfood #5: Haferflocken

Superfood #5: Haferflocken

Yes, Carbs unter den Superfoods! Haferflocken gehören unserer Meinung nach auf jeden Speiseplan. Sie enthalten 70 % langkettige Kohlenhydrate, deren Energie langsam ins Blut geht, und mit einem Anteil von 14 % extrem viele Proteine. Außerdem liefern Haferflocken Ballaststoffe (für die Verdauung), Magnesium (gegen Muskelkrämpfe), Eisen (gut fürs Blut), Zink (für Abwehrkräfte und Wundheilung) und Biotin (für Haare und Nägel). Das klingt mal wirklich nach einem Superfood, oder?

Wie verwende ich Haferflocken?

Ist die Frage ernst gemeint? Müsli, Shake, Porridge… unser Favorit sind aber Overnight Oats. Dafür werden sie nämlich nicht gekocht, sondern nur etwas quellen gelassen. Das bewahrt die Nährstoffe, sorgt aber dennoch für eine gute Verdaulichkeit.

Superfood #6: Heidelbeere

Superfood #6: Heidelbeere

Warum Goji- oder Açaí-Beeren aufwändig importieren, wenn es bei uns Heidelbeeren gibt? Die klingen vielleicht nicht so fancy, sind aber genauso gesund: Mit Vitamin C und E pushen sie das Immunsystem, mit Mineralstoffen unterstützen sie Knochen und Muskeln und Ballaststoffe sorgen für eine gute Verdauung. Das Wichtigste zum Schluss: Heidelbeeren enthalten antioxidative Polyphenole sowie Anthocyane, die freie Radikale einfangen und unschädlich machen. Das wiederum soll die Haut langsamer altern lassen und sogar Krebs vorbeugen.

Wie verwende ich Heidelbeeren?

Einfach so, als Smoothie, als Eis, über Deinem Porridge… die Frage ist eher, wo Du Heidelbeeren nicht einsetzen kannst!

Superfood #7: Ingwer

Superfood #7: Ingwer

Die Ingwerwurzel wird schon sehr lange als Heilmittel eingesetzt: Mit Vitamin C, Magnesium, Eisen, Calcium und Kalium wirkt sie entzündungshemmend und schmerzstillend und bis heute gibt’s kein besseres Hausmittel gegen Halsschmerzen. Ingwer enthält Vitamin C, Magnesium, Eisen, Calcium und allerhand mehr Mineralstoffe und Spurenelemente.

Wie verwende ich Ingwer?

Ingwer hat einen sehr speziellen Geschmack und passt nicht zu allem. Gerne wird er in Suppen oder asiatisches Essen gegeben, aber wir lieben ihn besonders in flüssiger Form: Heißes Wasser, ein paar Scheiben Ingwer, etwas Zitronensaft und bei Bedarf ein bisschen Honig – fertig ist der leckere Booster für Dein Immunsystem.

Superfood #8: Kakao

Superfood #8: Kakao

Nope, hier geht’s nicht um Kaba. Zu früh gefreut. Wir sprechen von echtem Kakao, möglichst roh und unverarbeitet, denn dann enthält er ein Maximum an gesunden Nährstoffen. Dazu gehören antioxidative Polyphenole, richtig viel Magnesium, das Nerven und Muskulatur stärkt, und mehr Eisen, als Du in Fleisch oder Haferflocken findest. Außerdem setzt Kakao nachweislich Endorphine frei und schützt vor Heißhunger.

Wie verwende ich Kakao?

Rohkakao kannst Du zum Backen verwenden, zum Beispiel für leckere Protein-Brownies. Oder Du streust ein paar Kakaonibs über Dein Müsli. Und ja – Bitterschokolade hat zwar nicht dieselbe Wirkung wie roher Kakao, ist aber ein guter Kompromiss zwischen gesund und geil.

Pimp your SHEKO

Was haben Superfoods und unser Shake gemeinsam? Beide liefern schon in geringen Mengen richtig viele Nährstoffe. Noch besser wird es nur, wenn Du beides kombinierst: Haferflocken, Leinsamen und alles Fruchtige kannst Du einfach zum Shake in den Mixer geben, ein Teelöffel Kakao macht Deinen Schoko-Shake noch schokoladiger. Probier’s mal aus!

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3 x 450g – 119,85€ 79,95€

Auch schon süchtig? Sei gewappnet für akuten SHEKO-Hunger und fülle Deine Vorräte auf. Du entscheidest, wie viele Dosen Du von welcher Geschmacksrichtung möchtest und sparst dabei.

Set zusammenstellen
  • Nährwerte Pro Portion
    ANGERÜHRT MIT 275 ml FETTARMER MILCH

    202 Kalorien

    Entspricht etwa 100 g Joguhrt 1,5 % mit Früchten + 40 Roggen Flocken

    21,8 g Protein

    Entspricht mehr als 3 Eier (1 Ei = 53 g; 175 g = 22,4 g Eiweiß)

    486 mg Calcium

    Entspricht etwa 500 g Magerquark

    0,3 g Ballaststoffe

    Entspricht etwa 1 Scheibe Knäckebrot

    1,2 g Omega-3

    Entspricht etwa 10 g Walnüsse

    31,7 g Vitamine & Mineralien

    Entspricht etwa 5 Äpfel (130 g)

    Jetzt probieren
  • Nährwerte Pro Portion
    ANGERÜHRT MIT 275 ml FETTARMER MILCH

    202 Kalorien

    Entspricht etwa 100 g Joguhrt 1,5 % mit Früchten + 40 Roggen Flocken

    21,8 g Protein

    Entspricht mehr als 3 Eier (1 Ei = 53 g; 175 g = 22,4 g Eiweiß)

    486 mg Calcium

    Entspricht etwa 500 g Magerquark

    0,3 g Ballaststoffe

    Entspricht etwa 1 Scheibe Knäckebrot

    1,2 g Omega-3

    Entspricht etwa 10 g Walnüsse

    31,7 g Vitamine & Mineralien

    Entspricht etwa 5 Äpfel (130 g)

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  • Nährwerte Pro Portion
    ANGERÜHRT MIT 275 ml FETTARMER MILCH

    202 Kalorien

    Entspricht etwa 100 g Joguhrt 1,5 % mit Früchten + 40 Roggen Flocken

    21,8 g Protein

    Entspricht mehr als 3 Eier (1 Ei = 53 g; 175 g = 22,4 g Eiweiß)

    486 mg Calcium

    Entspricht etwa 500 g Magerquark

    0,3 g Ballaststoffe

    Entspricht etwa 1 Scheibe Knäckebrot

    1,2 g Omega-3

    Entspricht etwa 10 g Walnüsse

    31,7 g Vitamine & Mineralien

    Entspricht etwa 5 Äpfel (130 g)

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  • Nährwerte Pro Portion
    ANGERÜHRT MIT 275 ml FETTARMER MILCH

    202 Kalorien

    Entspricht etwa 100 g Joguhrt 1,5 % mit Früchten + 40 Roggen Flocken

    21,9 g Protein

    Entspricht über 100 g Cashewnüssen

    482 mg Calcium

    Entspricht ca 225 g Grünkohl

    0,3 g Ballaststoffe

    Entspricht 7,7g Fenchel

    1,2 g Omega-3

    Entspricht ca. 33 g Lachs

    24 g Vitamine & Mineralien

    Entspricht etwa 5 Äpfel (130 g)

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