Intervallfasten – kann man damit wirklich abnehmen?

Lesezeit: 3 Minuten

Essen, was man will und trotzdem abnehmen – klingt zu schön, um wahr zu sein, ist aber das Prinzip von Intervallfasten. Alles, was Du darüber wissen musst, findest Du hier.

5:2, 16:8 – was klingt, wie die Formatauswahl im Fotostudio, wenn man seinen Film mit Urlaubsfotos entwickeln lassen wollte (Hände hoch, wer das noch kennt 👵🏼👴🏾), beschreibt eigentlich zwei Formen des Intervallfastens. Das wird auch intermittierendes Fasten genannt – Fasten mit Unterbrechungen, also. Man wechselt dabei in einem bestimmten Rhythmus zwischen normalem Essen und vollständigem Fasten.

Die Idee dahinter: Der Stoffwechsel soll nicht ständig arbeiten, sondern auch mal eine längere Pause einlegen dürfen. Dieser Gedanke ist nicht neu. Viele Diät-Modelle setzen darauf, nach einer bestimmten Uhrzeit nichts mehr zu essen, wie zum Beispiel beim Dinner Cancelling.

Auch das alte Sprichwort, man solle „morgens wie ein König, mittags wie ein Kaiser und abends wie ein Bettelmann“ essen, impliziert, die optimale Menge der aufgenommenen Kalorien sei von der Tageszeit abhängig und ein reichhaltiges Frühstück besonders wichtig (warum das ein Mythos ist, haben wir hier erklärt).

So funktioniert das Intervallfasten:

5:2 Diät

Hier wird an fünf Tagen in der Woche normal gegessen und dann zwei Tage am Stück gefastet. Dein Leben ist also zum Beispiel von Mittwoch bis Sonntag schön, montags und dienstags aber eine Qual, weil es dann nur Wasser und Tee gibt (in manchen Modellen dürfen allerdings 500-600 kcal aufgenommen werden). Schlechte Konzentration, eine noch schlechtere Laune und Futterneid Störungen des Soziallebens sind trotzdem vorprogrammiert.

16:8 Diät

Beliebter, da im Alltag leichter umzusetzen, ist die 16:8 Diät. Dabei wird täglich 16 Stunden am Stück gefastet und nur in einem Zeitfenster von acht Stunden gegessen. Beispiel: Essen zwischen 10.00 und 17.59 Uhr, fasten zwischen 18.00 und 09.59 Uhr. Mitternachtssnacks fallen damit weg, ebenso wie der Latte Macchiato zum Wachwerden.

Intervallfasten – Vor- und Nachteile

Was soll das eigentlich alles? Ganz einfach: Angeblich soll das unregelmäßige Essen unserer ursprünglichen Ernährungsweise viel näher kommen. Früher nämlich, als wir alle noch die Keule schwingend und nur mit einem knappen Röckchen aus Biberfell bekleidet in Höhlen lebten, gab es schließlich auch nicht drei Mal täglich warm. Satt essen konnte man sich nur nach einer erfolgreichen Jagd und damit höchstwahrscheinlich nicht jeden Tag.

Auch wenn sich der menschliche Stoffwechsel in den vergangenen 20.000 Jahren verändert und immer wieder an die aktuellen Lebensumstände angepasst haben dürfte – intermittierendes Fasten soll den Ernährungsrhythmus unserer Vorfahren nachahmen und dabei Krankheiten vermeiden, die Lebenserwartung steigern und sogar beim Abnehmen helfen. Und das, obwohl es keine Regeln dafür gibt, was genau eigentlich gegessen werden soll, wenn Du gerade mal nicht fastest. Acht Stunden am Tag reinhauen, was das Zeug hält? Pizza, Burger, Süßigkeiten, alles kein Problem, Du bist ja im erlaubten Zeitraum! 🍔🍕🍩

Klingt zu schön, um wahr zu sein? Ist es leider auch. Natürlich ist es nicht völlig egal, was Du isst. Nur weil es in einem Zeitfenster von acht Stunden stattfindet, zählt es trotzdem in Deine Nährstoffbilanz hinein. Um gesund und fit zu sein, kommst Du um eine ausgewogene Ernährung nicht herum und Abnehmen erfordert eben ein Kaloriendefizit. Die Uhrzeit ist dabei mal wieder ziemlich egal.

Do it your way

Die positiven Effekte des Intervallfastens sind praktisch die gleichen, die man auch mit einer Kalorienrestriktion erzielt – d.h. indem man immer ein kleines bisschen weniger isst, als man eigentlich gern würde und dabei gerade so unter dem eigentlichen Kalorienbedarf bleibt. Vielleicht kommt die gesundheitsfördernde und lebensverlängernde Wirkung des intermittierenden Fastens also eigentlich daher, dass man am Ende eben doch etwas weniger isst? 🤔

Das lässt sich aber auch anders erreichen, als über festgelegte Essenszeiten. Wenn 16-stündiges Fasten also nicht zufällig mit Deinem persönlichen Rhythmus zusammenpasst, ist Intervallfasten vielleicht einfach nicht das Richtige für Dich. Um Kalorien einzusparen, gibt es einfachere Möglichkeiten und für eine davon sind wir Experten: SHEKO ist ein vollwertiger Mahlzeitenersatz, schmeckt lecker, macht angenehm satt und gibt Energie.

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    21,8 g Protein

    Entspricht mehr als 3 Eier (1 Ei = 53 g; 175 g = 22,4 g Eiweiß)

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    Entspricht etwa 500 g Magerquark

    0,3 g Ballaststoffe

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    1,2 g Omega-3

    Entspricht etwa 10 g Walnüsse

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    Entspricht etwa 5 Äpfel (130 g)

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    Entspricht etwa 100 g Joguhrt 1,5 % mit Früchten + 40 Roggen Flocken

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    Entspricht mehr als 3 Eier (1 Ei = 53 g; 175 g = 22,4 g Eiweiß)

    486 mg Calcium

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    0,3 g Ballaststoffe

    Entspricht etwa 1 Scheibe Knäckebrot

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    202 Kalorien

    Entspricht etwa 100 g Joguhrt 1,5 % mit Früchten + 40 Roggen Flocken

    21,9 g Protein

    Entspricht über 100 g Cashewnüssen

    482 mg Calcium

    Entspricht ca 225 g Grünkohl

    0,3 g Ballaststoffe

    Entspricht 7,7g Fenchel

    1,2 g Omega-3

    Entspricht ca. 33 g Lachs

    24 g Vitamine & Mineralien

    Entspricht etwa 5 Äpfel (130 g)

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