Aufgedeckt – die 7 größten Ernährungsmythen

Lesezeit: 3 Minuten

Zuckerrausch, Dinner Cancelling und gesundes Fleisch – der Generation Wikipedia zum Trotz halten sich viele Ernährungsmythen bis heute hartnäckig. Wir haben die 7 größten Irrtümer aufgedeckt.

Jeder kennt den Mythos vom extrem eisenhaltigen Spinat. Seit rund 90 Jahren lässt der Popeyes Muskeln kugelfischartig anschwellen und Generationen von Kindern angeekelt das Gesicht verziehen. Und das alles nur wegen eines verrutschten Kommas: aus einem eher bescheidenen Eisengehalt von rund 3 mg pro 100 g Spinat wurde so ein – für Gemüse exorbitanter – Wert von über 30 mg Eisen.

Auch wenn die Spinatlegende offiziell schon in den 1930er-Jahren aufgedeckt wurde, hält sie sich bis heute wacker. Das trifft auch auf die folgenden Ernährungsmythen zu, die wir jetzt aufklären möchten:

1. Zucker macht high

Legaler Vollrausch durch Zucker? Na gut, das ist vielleicht eine kleine Übertreibung. Aber angeblich gibt Zucker dem Körper einen Energiekick und vertreibt sogar divenhaftes Verhalten hungriger Männer – sagt die Werbung. Eine brandneue Studie zeigt jetzt: Alles nur Ausreden. Weder macht Zucker glücklich, noch wach.

Das Gegenteil ist der Fall. Bereits eine halbe Stunde nach dem Konsum macht der Zucker Dich noch müder, als Du es schon vorher warst und weitere 30 Minuten später leidet auch Deine Konzentration. Zum Wachwerden während des Nachmittagstiefs sind ein großes Glas Wasser, ein gesunder Snack oder etwas frische Luft deutlich besser geeignet, als Traubenzucker und Schokoriegel.

2. Fett macht fett

Jein. Tatsächlich hat Fett vergleichsweise viele Kalorien, zu viel davon kann darum auf Dauer dick und krank machen. Besonders ungesund sind sogenannte Transfette, die zum Beispiel in Frittierfett, in vielen Fertiggerichten und manchen Süßigkeiten stecken.

Es gibt aber auch gesunde Fette: Die mehrfach ungesättigten Fettsäuren Omega-3 und Omega-6 sind sogar lebensnotwendig. Gute Quellen sind Nüsse, Leinöl, Eier, fetter Fisch und Avocado. Ein Guacamoletoast mit Räucherlachs und pochiertem Ei ist darum nicht nur instagrammable, sondern auch mega gesund.

3. Obst braucht kein Limit

Obst ist gesund, das steht fest. Wie immer macht aber die Dosis das Gift: Auch gesunde Lebensmittel kann man überdosieren. Neben Vitaminen, Enzymen und Ballaststoffen enthalten die allermeisten Obstsorten sehr viel Zucker. Und auch wenn man früher glaubte, dass Fruktose gesünder sei als andere Zuckersorten, weiß man heute: Zucker ist Zucker und zu viel davon ganz einfach ungesund – egal, wo er herkommt.

4. Eier erhöhen den Cholesterinspiegel

Erscheint uns wie ein Mythos aus grauer Vorzeit, hört man aber immer wieder: Eier enthalten viel Cholesterin (stimmt bedingt) und erhöhen somit angeblich den körpereigenen Cholesterinspiegel (stimmt nicht). Das wiederum soll das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen steigern.

Richtig ist: Den allergrößten Anteil des körpereigenen Cholesterins stellt Dein Stoffwechsel selbst her. Überflüssiges Cholesterin wird im Optimalfall einfach ausgeschieden, auch wenn es aus einem Ei kommt. Genetische Faktoren und die übrige Ernährung beeinflussen, wie gut diese Regulierung funktioniert.

Weil Eier fast alle lebenswichtigen Nährstoffe enthalten – darunter auch alle essentiellen Aminosäuren, also Proteine – sollten Eier regelmäßig auf dem Speiseplan stehen.

5. Essen nach 18 Uhr macht dick

Oh, wie wir uns wünschen, dieser Mythos wäre wahr! Wie schön wäre eine Welt, in der man bis 17.59 Uhr nach Herzenslust essen könnte, weil die Kalorien erst ab 18.00 Uhr zählen… leider bleibt das ein Wunschtraum und gehört darum in die Liste unserer Ernährungsmythen.

Für eine Zu- oder Abnahme ist die Menge der aufgenommenen Kalorien relevant, nicht die Uhrzeit. Was allerdings funktionieren kann ist das sogenannte Dinner Cancelling – oder zu Deutsch: Ohne Abendessen ins Bett. Durch das Weglassen einer ganzen Mahlzeit nimmst Du automatisch weniger Kalorien auf und Dein Körper geht an die Fettreserven.

6. Kohlenhydrate sättigen am besten

Ein Mythos, der von Pasta-Liebhabern in die Welt gesetzt worden sein muss. Tatsächlich gewinnen hier aber wieder mal die Proteine: sobald die körpereigenen Eiweißspeicher in der Muskelmasse gefüllt sind, stellt sich ein Sättigungsgefühl ein. Bei Kohlenhydraten und Fetten ist das anders. Die lagert der Körper fast unbegrenzt ein – in Form von Fettgewebe, als Energiereserve für schlechte Zeiten.

7. Dein Körper braucht Fleisch

„Der Mensch ist ein Raubtier – würdest Du auch einem Löwen das Fleisch verbieten?“ Als VegetarierIn kennst Du ähnliche Kommentare vielleicht von Familienfeiern, wenn Tante Susi über Schweinemedaillon und Bratensauce wieder einmal anmerkt, wie schrecklich ungesund Dein Fleischverzicht doch sei.

Richtig ist: Der menschliche Körper braucht kein Fleisch, wohl aber bestimmte Nährstoffe wie Eisen und Vitamin B12, die vor allem in Fleisch enthalten sind. Echten gesundheitlichen Nutzen bringt allerdings eher ein gutes Stück Bio-Weiderind – für Wurstplatte und Leberkässemmel zählt diese Ausrede nicht.

Wenn Du auf Fleisch verzichtest, musst Du darauf achten, die fehlenden Nährstoffe anderweitig zu Dir zu nehmen. Das geht über Eier, Milchprodukte und bestimmte Gemüsesorten, erfordert aber etwas Hintergrundwissen und Planung.

Unkompliziert und zuverlässig geht es über Nahrungsergänzungsmittel und Produkte, die mit den betreffenden Nährstoffen angereichert sind. Unser SHEKO gehört übrigens auch dazu: schon eine Portion deckt einen Großteil des täglichen Bedarfs an Eiweiß, Vitaminen und Mineralstoffen.

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  • Nährwerte Pro Portion
    ANGERÜHRT MIT 275 ml FETTARMER MILCH

    202 Kalorien

    Entspricht etwa 100 g Joguhrt 1,5 % mit Früchten + 40 Roggen Flocken

    21,8 g Protein

    Entspricht mehr als 3 Eier (1 Ei = 53 g; 175 g = 22,4 g Eiweiß)

    486 mg Calcium

    Entspricht etwa 500 g Magerquark

    0,3 g Ballaststoffe

    Entspricht etwa 1 Scheibe Knäckebrot

    1,2 g Omega-3

    Entspricht etwa 10 g Walnüsse

    31,7 g Vitamine & Mineralien

    Entspricht etwa 5 Äpfel (130 g)

    Jetzt probieren
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